Pandoc unter Arch Linux installieren

Sehr schön unter How to Install Pandoc on Arch Linux beschrieben, was mir aber gefehlt hat war die Repro URL welche in /etc/pacman.conf eingetragen werden muss.

Manuelle VLAN Port Verwaltung mit Racktables

INIT

Wir möchten unsere VLANs mittels Racktables dokumentieren. Diesen wollen wir “erstmal” manuell machen, Racktables stellt hierfür auch eine Weg bereit.

Hierzu ein Auszug aus dem entsprechenden Wiki Artikel Adding and removing 802.1Q ports offline

To turn the manual editor on, change the “List source: objects with extended 802.1Q sync” config option to RackCode matching the objects, which should have it on. For example, if you had such switches tagged with “manual 802.1Q”

WTF??? Wo? Wie? Was?

Lösung

Nach längeren suchen ist mir die Option 8021Q_EXTSYNC_LISTSRC unter die Finger gekommen. Diese ist nicht unter den Interface preferences sichtbar! Warum dieses so ist konnte ich noch nicht klären.

Zumindest wenn die init-full-0.20.8.sql der Demo Installation verwendet wird, ist die Option definitiv nicht sichtbar.

Ich habe mich dazu entschlossen die Option per Hand in der Datenbank sichtbar zu setzten. Dieses kann mit folgenden Befehl erreicht werden.

Nun kann unter denn Interface preferences der Wert der Option 8021Q_EXTSYNC_LISTSRC auf {manual 802.1Q} gesetzt werden. Zusätzlich muss ein Tag mit der selben Bezeichnung (manual 802.1Q) angelegt werden.

Nun muss dem entsprechenden Gerät der Tag manual 802.1Q + ein Switch Template zugewiesen werden. Danach ist es nun möglich unter dem Reiter 802.1Q sync Ports manuell hinzuzufügen und zu entfernen.

KeePass2 Plugins unter Ubuntu 12.04 kompilieren

Wer unter Ubuntu 12.04 Keepass2 Plugins nutzen möchte und folgende Fehlermeldung auftritt.

Liegt das daran das mono das Plugin nicht kompilieren kann. Abhilfe schafft hier das Paket mono-complete zu installieren.

Proxmox qm set ID –lock backup failed: exit code 25

Wenn bei einer Sicherung der Fehler

auftritt, ist das System höchstwahrscheinlich noch gelockt. Ein unlocken des Systems reicht aus um die Fehlermeldung verschwinden zu lassen.

Weißer Schnee mit ATI Radeon Treiber mit Ubuntu

INIT

Vor ein wenig mehr als einer Woche habe ich mitbekommen das der Dritter Snapshot von Ubuntu 12.04 veröffentlicht wurde. Meine Neugier wurde geweckt. Neuer Kernel und neue Xserver aus dem Raring Release (13.04) das klang spannend.

Also schnell die Pakete installiert.

Einen LTS System so neue Komponenten zu verpassen ist schon ein wenig gewagt, sollte sich aber bei den meisten ohne Probleme installieren lassen. Bei mir leider nicht :( nach der Installation gab es ein paar Fehlermeldungen (leider nicht dokumentiert) aber immerhin gab es eine grafische Oberfläche.

Lösung

Um es vorweg zu nehmen das eigentlich Problem hat sich erst nach der Installation des Radeon Treibers ergeben! Schönes Weißes Rauschen …

Weißer Monitor Schnee

Danach ging der Spaß erst mal richtig los :) Da ich meine ATI Mobility Radeon HD 4550 natürlich mit dem Fglrx Treiber benutzt habe, schwante mir da was. Die Unterstützung für den installierten 3.8 Kernel + Xserver war natürlich nicht mehr vorhanden! Gut ich meine nicht das ich den freien Radeon Treibern nicht aufgeschlossen bin, der einzige Grund auf den fglrx Treiber zu setzten war das die Lüftersteuerung. Beim freien Treiber lief der Lüfter leider fast immer, da die Energieverwaltung nicht optimal war.

Also musste der Fglrx Treiber erst mal entfernt werden. Eine ausführliche Anleitung zur Deinstallation gibt es bei ubuntuusers.

Danach die freien Radeon Treiber installiert und neu gestartet.

Nach dem booten ist mir schon aufgefallen wir lange das System bracht um LightDM zu laden, ich war sehr erstaunt als der Bildschirm nur weißes Rauschen gezeigt hat. Meine erste Reaktion war in den alten Kernel zu booten. Das hat auch funktioniert. Nach einigen Neustarts trat bei dieses auch das gleiche Problem auf WTF? Ich habe nichts verändert.

Nach relativ langen debuggen, bin ich durch Zufall darauf gestoßen das wenn ich die Zeile gfxmode $linux_gfx_mode aus dem Grub menuentry entferne (habe das direkt beim booten ausprobiert) alles wieder wie gewohnt funktionierte.

Nach noch mehr debuggen habe ich endlich in Erfahrung gebracht das wenn ich die Variable GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX in der /etc/default/grub mit dem entsprechenden Hexwert setzt, alles dauerhaft wieder funktioniert.

Ich bin der Meinung das auch eine ganz normale Auflösung hätte eingetragen werden können aber sicher ist sicher :)

Woher stammt dieser Hexwert nun? Um dieses zu ermitteln gibt es zwei Möglichkeiten

Mittels hwinfo

Damit habe ich aber nicht alle möglichen Auflösungen gelistet bekommen!

Was mich hier ein wenig stutzig gemacht hat, ist das da Auflösungen Fehlen! Als ich die Auflösungen wie weiter unten beschrieben habe mittels Grub Shell bestimmt habe, waren diese auch vollständig.

Direkt in Grub

Eine weitere Möglichkeit ist den Befehl vbeinfo direkt in der Grub Shell auszuführen, das Ergebnis sollte wie bei hwinfo aussehen.

Der Hexwert der gewünschten Auflösung muss in die Datei /etc/default/grub der Variablen GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX zugewiesen werden. Es kann sein das diese erst noch erstellt werden muss.

Danach muss die Grub Konfiguration aktualisiert werden! Ansonsten werden die gemachten Änderungen nicht aktiv.

Ergebnis

Nach ungewohnt langen debuggen und wirklich vielen Neustarts habe ich endlich wieder ein System bekommen. Was normal bootet und mich mit einer grafischen Oberfläche begrüßt.

Vielleicht sollte ich das nächste mal nicht ganz so fix beim Updaten sein, aber irgendwas ist ja immer.

Die einzigen Nachteile die mir beim freien Radeon Treiber bis jetzt aufgefallen sind, ist der höhere Stromverbrauch und der fast ständig laufende Lüfter. Schade das dass immer noch so ist aber im Kernel 3.11 soll sich ja noch mal viel getan haben. Vielleicht schaue ich mir das ganze mal bei Gelegenheit mit diesen Kernel unter Arch Linux an :)

Stop Watching Us Demo Hamburg

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Für Computer und Internetzeit ist die DEMO (fand am 27.07.2013 hier in Hamburg statt) schon ewig her aber das Thema hat nichts an Aktualität und Brisanz verloren.

Ich will hier das Thema nicht in all seinen Umfang erörtern. Es soll sich hauptsächlich um die Demo an sich gehen.

Eigentlich wollten wir den Samstag zu Freunden an die Nordsee fahren und in unseren Urlaub starten. Als ich aber von der Demo erfahren habe, haben wir uns denn dafür entschieden das ganze zumindest für einen Tag zu verschieben. Wir sind nicht wirklich politisch und machen in diese Richtung (leider) nicht viel. Aber wenn man schon eine Demo organisiert bekommt und das Thema so wichtig ist, zumindest für einen persönlich, empfinde ich ein gewisses Pflichtgefühl, zumindest anwesend zu sein und ein paar Leute mitzubringen.

Leider habe ich bis auf meine Freundin nicht so viele Leute mitgebracht aber immerhin eine Person mehr die gehen Überwachung und Verfolgung protestieren wollte.

Start

Als wir gehen 14:00 Uhr Pünktlich auf den Gerhart-Hauptmann-Platz ankamen war noch nicht so viel los. Es ging aber auch noch nicht los, also haben wir gewartet und uns das ganze angeschaut. So ganz langsam aber sicher fühlte sich der Platz. Es waren nicht übermäßig viele gekommen aber auch nicht so wenig das man von Desinteresse sprechen konnte.

Nach einer halben Stunde des Wartens ging es denn endlich los, die ersten Reden wurden gehalten. Diese waren gut und auch nicht so extrem lang. 3. Sachen sind hängen geblieben, das der Datenschutzbeauftragte von Hamburg Prof. Dr. Johannes Caspar nicht kommen konnte oder wollte und das irgendein Depp Burkhardt Müller-Sönksen (FDP) mit Gewalt vom Sprecherbpodest herunter holen wollte! Geht’s noch? Solche Aktionen sind nicht für niemanden förderlich, Gewalt ist keine Lösung und das wird sich auch nicht ändern.

Zu guter lezt wurde der Burkhardt Müller-Sönksen (FDP) komplett ausgebuht auch wenn ich die FDP nicht mag und auch der Meinung bin das die sich in die Demo nur “eingeschrieben” haben, sollte man doch zumindest die Fairness besitzen den Redner die Rede auch halten zu lassen. Ich war schon interessiert was Herr Burkhardt Müller-Sönksen zusagen gehabt hätte, es war aber wirklich unmöglich irgendetwas zu verstehen.

Gut das die FDP nicht gerade zu den beliebtesten gehört war mir auch klar aber trotzdem sollte man jeden zumindest eine Chance geben.

Die “Zickereien” am Anfang gingen mir auch auf die Nerven. Es sah so aus, als wenn die Piraten wollten das die FDP ihr Transparent einrollt oder entfernt? Korrigiert mich bitte wenn das nicht stimmen sollte aber es sah zumindest so aus.

Wie dem auch sie nach den ganzen Reden ging setzte sich die Demo ganz langsam in Bewegung.

Auf der Strecke

Wir haben uns ziemlich in der Mitte einsortiert, uns denn aber ganz langsam nach vorne vorgearbeitet. Die Musik die gespielt wurde war einfach zu gut und verlockend :) Ich meine nicht das man wegen der Beschallung zu so einer Demo geht aber das macht das ganz Gröhlen, Pfeifen und auf sich aufmerksam machen schon viel einfacher.

So sind wir also über den Jungfernstieg, Valentinskamp, Sievekingplatz und die Feldstraße bis nach St.Pauli gzogen wo auf dem Spielbudenplatz die Abschlusskundgebung stattfand.

Die Strecke zwischen Valentinskamp und Sievekingplatz fand ich ja ein wenig trostlos, fast nur Bürogebäude und Keine Anwohner die man auf sich aufmerksam machen konnte.

so ziemlich auf halber Strecke fand eine Zwischenkundgebung statt. Diese war nicht so ganz gelungen, wir hielten vor zwei besetzten Häusern die Musik stoppte und denn passierte erst mal gar nichts. Nach der Ansage das hier 2 Leute (sorry Namen entfallen) was besonderes vorbereitet hätten, passierte zwar was aber wir haben so gut wie nichts mitbekommen. Wir waren wohl viel zu weit vorne oder es war einfach viel zu leise. Danach setzte sich der Tross wieder Richtung Spielbudenplatz in Bewegung

Fun Fact

Nach ca. 2/3 der Strecke, sprach mich ein älterer Herr an, ob wir uns nicht kennen würden. Ich war erst mal tottal verwundert, das Gesicht kam mir nicht annähernd bekannt vor. Er behaarte aber darauf und hat mehr Infos preisgegeben. Als die richtigen Stichwörter gefallen Lübeck, Hörertreffen, Tim Pritlove ab da an wusste ich wieder bescheid :) Wir waren zusammen auf dem Hörertreffen von Tim Pritlove vor ca. 3 Jahren in Lübeck und er hatte mich freundlicherweise wieder nach Hamburg mit zurück genommen, da ich sonst eine sehr unglückliche Zugverbindung hätte nehmen müssen.

Zufälle gibt es, da sind Unmengen von Menschen auf der Demo unterwegs und man trifft genau den der einen vor ca. 3 Jahren von Lübeck nach Hamburg mitgenommen hat.

Als ich wieder wusste woher und warum wir uns kennen, haben wir noch ein wenig nett Erzählt. Es war schon irgendwie interessant zu sehen das sich die Interessen obwohl zwischen uns bestimmt 30 Jahre liegen doch überschneiden. Wir sind denn gemeinsam bis zum Spießbudenplatz gezogen, ab da haben wir uns getrennt. Wer weiß vielleicht trifft man sich ja mal wieder auf einer Demo oder ein Hörertreffen oder einfach mal so in Hamburg und Umgebung.

Abschlusskundgebung

Hier wurden nochmals Reden vorgetragen, die aber ein jehes Ende fanden als wie aus dem nichts ein heftiger Schauer über uns herinbrach und alle Menschen wirklich alle (bis auf 2) einen trockenden Unterschlupf suchten. Echt schade aber da sieht man das die Natur doch einen gewissen Einfluß auf uns hat.

Wir haben wie alle den Schauer abgewartet und uns denn Richtung U-Bahn begeben.

Fazit

Persönlich ziehe ich ein positives Fazit. Hab aber trotzdem ein sehr gemischtes Gefühl. Zum einen konnten durch die Demo nicht nur in Hamburg Menschen aufmerksam und sensibilisiert werden. Aber wir lange hält das an? Wie lange werden die (Mainstream) Medien sich intensiv mit dem Thema beschäftigen. Werden die Menschen sich genauer mit dem Thema beschäftigen und das ganze auch richtig verstehen? Uns wird ja wieder von Seiten der Politik gesagt “wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten” oder auch “Ich habe doch nichts zu verbergen” dieses Grundeinstellung zu verändern wird noch ein großes Stück arbeit bedeuten und ob diese erfolgreich sein wird hängt ein Stück weit von uns allen ab.

Diese Demo war wieder nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Php unter Cygwin – error while loading shared libraries

INIT

Eigentlich wollte ich nur kurz ausprobieren, wie sich php unter cygwin verhält.

PHP ist leider nicht direkt über Cygwin verfügbar. Dank des Cygwin Ports project kann php recht einfach installiert werden. Am allereinfachsten geht dieses mittels apt-cyg (Dazu muss ich mal einen eigenen Beitrag verfassen).

Dieses hat php wie gewünscht installiert. Das Problem war aber das ich bei testen folgende Fehlermeldung bekam.

Lösung

Sehr unerfreulich :/ Nach ein wenig suchen, mittels ldd erst für /bin/php selbst und den abhängigen dlls zeigte sich folgendes Bild.

Nach einer weiteren Suche (sorry habe die Quelle verlegt) stellte sich heraus das das Paket pcre fehlte. Warum das so ist kann ich nicht nachvollziehen. Es ist auch nicht als Abhängigkeit für php eingetragen BUG?

Nachdem dieses nachinstalliert wurde lief php wie erwartet.

1. Update

Ich konnte mir damals schon nicht vorstellen warum das so sein sollte. Nun ist mir aber schon vor längeren bewusst geworden, warum die Abhängigkeit nicht installiert worden ist. Das Apt-Cyg Script kann zur Zeit nur mit einer Quelle umgehen, Abhängigkeiten aus den normalen Quellen werden also nicht installiert.

Quellen

Ständige Google Kalender Anmeldung in Thunderbird

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Seit ca. 2 bis 3 Tagen habe ich ein Problem mit dem Google Kalender in Verbindung mit Thunderbird und Lightning gehabt. Bei jeden starten sollte ich mich bei meinen Kalendern Anmelden, zumal das Anmelden nicht mit den gewohnten Zugangsdaten funktioniert hat! Da ich keine Lust und Zeit hatte habe ich also immer auf Abbrechen geklickt :)

Lösung

Heute habe ich Zeit gefunden das Problem zu debuggen, erst dachte ich an einen Bug in Thunderbird, Lightning oder dem Provider for Google Calendar Plugin dem war aber nicht so. Es war viel einfacher.

Die Urls haben sich geändert? Zumindest habe ich eine andere bekommen, als ich einen der Kalender neu eingerichtet habe.

Nachdem ich alle Adressen abgeändert und mich neu an die Kalender angemeldet habe funktioniert alles wieder so wie es soll. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen das google einfach Adressen ändert ohne vorher dieses anzukündigen. Vielleicht habe ich auch einfach was verpasst?! Wie auch immer es funktioniert jetzt wieder und das ist erst mal das wichtigste.

Wie immer, wenn jemand mehr zum Thema berichten kann, wäre ich über einen Kommentar sehr dankbar.

Veewee vbox mit chef Version und Installationsmethode erstellen

INIT

Nach dem ich das zweite oder sogar das dritte mal darüber gestolpert bin, schreibe ich es nun hier hin :) Ansich ist die Sache sehr einfach, es soll eine Box mit bestimmter Chef Version und Installationsmethode erstellelt werden.

Quelle

https://gist.github.com/jedi4ever/4984336

Mein Berliner LinuxTag 2013

INIT

Der LinuxTag 2013 ist schon ein wenig länger geschichte aber ich wollte trotzdem noch ein paar Zeilen verlieren.

Es war mein zweiter LinuxTag in Berlin, meinen ersten erlebte ich 2011 mit radiotux und allen was dazu gehört, Standbetreuung, Interviews (Flightgear, OpenSAGA) führen, Vorträge anhören und noch viel mehr. 2012 habe ich den eine Pause gemacht. 2013 sollte es denn wieder nach Berlin gehen, ein wenig anders als geplant aber immerhin.

Eigentlich wollte ich auch dieses Jahr nicht wirklich nach Berlin, da es doch immer mit mehr oder weniger Aufwand verbunden ist. Es gab denn doch einen Beweggrund nach Berlin zu fahren, meine LPI Linux Essentials Prüfung ;) Dieses wollte ich nicht in einen Testcenter ablegen, war der LinuxTag in Berlin wie für mich geschaffen. Also habe ich mich für die Prüfung angemeldet und das “Abenteuer” konnte beginnen.

Meine Vorbereitungen

Da ich nur einen Tag (den Freitag) dableiben wollte, brauchte ich mich nur um Hin und Rückfahrt und eine Karte für den LinuxTag kümmern. Bei der Hin und Rückfahrt habe ich etwas für mich neues ausprobiert den Bus (BerlinLinienBus) ich fahre ja ansonsten sehr gerne mit der Bahn aber die 100€ waren es mir in diesen Fall einfach nicht wert. Ok die Fahrt wäre um 2 Stunden kürzer gewesen aber ich habe genug Musik, Filme und Bücher auf meinen Telefon um mir die Zeit zu vertreiben.

Der Preis war vollkommen ok 47€ da kann ich überhaupt nicht meckern, zumal ich natürlich einen festen Sitzplatz gebucht habe, ohne Aufpreis! Wer es geschickt anstellt, kommt für 18€ hin und zurück aber das ist denn wie bei der Bahn, reine Glücksache das man so ein Tickets bekommt. Apropos Bahn der BerlinLinienBus gehört zu 35% der Bex (DB Fernverkehr AG)1 :) ein Schelm wer da Böses denkt. Weiterer Vorteil der Bus hat direkt neben dem Messegelände gehalten, ich brauchte also nur ein wenig zu gehen und war schon da, sehr praktisch.

Mein zweiter Punkt war, eine Karte für den LinuxTag zu bekommen. Ich bin nicht knauserig aber für die paar Stunden die ich effektiv da bin wären mir die 20€ ein wenig zu viel gewesen. Dank meiner doch vorhanden Kontakte konnte ich von Ingo den ich von radiotux kenne noch eine Karte abstauben. Von dieser Stelle noch mal vielen Dank.

Ansonsten habe ich natürlich für meine Linux Essentials Prüfung gelernt.

Anreise

Ich war ca. eine halbe Stunde vor der Abfahrt am ZOB in Hamburg. Der Bus kam denn auch nach wenigen Minuten, schnell eincheckt (was hat mich ein wenig ans fliegen erinnert hat) und mir oben einen freien Platz gesucht, noch ein wenig gewarten und pünktlich um 7:00 Uhr ging die Fahrt in Richtung Berlin los.

Ich habe mich in mein Buch vertieft, nach fertiger Lektüre habe ich den bis kurz vor Berlin geschlafen. Was mich wirklich angenehm überrascht hat, war die Pünktlichkeit. Gut wir hatten keinen starken Verkehr oder Stau aber trotzdem der Bus kam auf die Minute pünktlich in Berlin an.

Auf dem LinuxTag

Der Weg vom ZOB zum Messegelände war in 10 Minuten erledigt. Karte einscannen lassen und schon war ich drinnen. Danach war ich aber auch gleich ein wenig orientierungslos. Wo bitte geht es den hier zum LinuxTag ahhh in den Keller! Ja das letzte mal spielte sich das geschehen noch oben ab, dieses Jahr ging es in den Keller. OK das hatte den Vorteil das alles ein wenig zentraler war, die Vortragsräume waren von der Ausstellungsfläche schnell zu erreichen und man musste nicht erst in den Keller.

Was gleich aufgefallen ist, die Ausstellungsfläche war gefühlt um die Hälfte kleiner als das letzte mal wo ich da war. Eine Erklärung habe ich nicht, vielleicht war das so gewollt, vielleicht haben nicht mehr so viele Projekte Lust gehabt auszustellen? Keine Ahnung. Die üblichen Verdächtigen waren wie immer da, wie z.B Debian, Drupal, Fedora, KDE, m23 usw.

Ich habe mich gleich in die Ubuntu Lounge zurück gezogen. Erst mal ankommen. Eigentlich wollte ich noch ein wenig lernen aber dazu bin ich natürlich nicht wirklich gekommen. Ich habe mich den doch lieber zu ein paar gesprächen hinreisen lassen und Mate Kisten durch die gegen getragen. Microsoft die auch da waren hatten soviel Mate eingekauft (geliefert auf einer Europalette) das sie gar nicht wussten wohin damit. Also haben sie in ihrer Großherzigkeit welche abgegeben, ist doch auch mal ein netter Schachzug :)

Danach habe ich mich mit Ingo und Leszek getroffen, das erste mal das ich auch die Person hinterm Techview-Podcast getroffen habe. Die Zeit verging schnell und die Prüfung rückte näher.

Der spannende Teil

So um 13:00 Uhr war es denn soweit, meine LPI Linux Essentials Prüfung ging nun endlich los. Der Moment auf den ich hin gearbeitet habe. Die Einführung hat fast eine halbe Stunde gedauert, es gab aber auch viel zu beachten. Als es den endlich richtig los ging und ich die Fragen auspacken durfte, war ich doch erleichtert. Nichts war mir all zu große Sorgen bereiten sollte. Trotzdem habe ich es ruhig angehen lassen und habe meine 60min vollständig ausgeschöpft und bin alle Fragen mindestens zweimal durchgegangen um auch richtig sicher zu gehen.

Nach der Prüfung konnte ich noch mit Michael Gisbers sprechen dieser ist der Autor des Buches (Linux-Essentials) mit dem in gelernt habe und wann kann man schon mal mit einen Autor über sein Buch persönlich reden? Dabei habe ich Fabio kennengelernt, der extra aus der Schweiz angereist war, um die Essentials Prüfung zu machen. Wir kamen ins Gespräch und haben uns zum Pizza essen und Kakao trinken hingesetzt. Die Zeit verging schnell zumal wir noch ein paar Problem geklärt haben.

Gemeinsam haben wir uns denn die Ausstellung angeschaut. Das war recht schnell erledigt. Einzig bei den Jungs von immobilienscout24 sind wir länger verweilt, diese haben YADT was eine Mischung aus Chef, Puppet und noch einigen mehr ist vorgestellt. Klang sehr interessant aber ich bleibe vorerst doch bei Chef.

Nachdem wir noch einen kurzen Abstecher in die Ubuntu Lounge zum Mate trinken gemacht haben, sind wir Ingo und Leszek in den Ceph Vortrag gefolgt. Nach dem Vortag haben wir uns alle ein wenig angeschaut und überlegt war wir noch machen könnten. Mein Bus ging eh erst wieder um 21 Uhr zurück der Flieger von Fabio ging auch erst kurz nach 20 Uhr, also noch genug Zeit um ein wenig in die Stadt zu fahren und sich den neuen Apple Store anzuschauen.

Der entspannende Teil

Also sind wir alle zur nächsten S-Bahn Station gegangen und sind richtig Innenstadt gefahren. Ingo, hat uns durch die Stadt und zum Apple Store geführt (auch wenn er immer meinte das es nicht sein Kiez sei). Der Store ist schon beeindruckend, ein sehr schönes und altes Gebäude. In der unteren Etage ist der eigentliche Laden mit Schulungstischen und echt viel Personal. Im oberen Stockwerk finden Kulturveranstaltungen statt. Wir haben uns das ganz in ruhe angeschaut. Vergebens haben wir nach einen Apple Schrein gesucht und hatten uns schon überlegt, nach den Schreinbeauftragten zu fragen :) vielleicht machen wir das bei nächsten mal oder hier in Hamburg.

Denny macht den Atlas

So langsam wurde es denn Zeit für die Rückreise. Fabio musste seinen Flieger erwischen und ich meinen Bus. Nach einen Zwischenstopp bei Dunkin Dounuts den ich immer mache wenn ich mal in Berlin bin, haben wir uns getrennt. Leszek und ich hatten den gleichen Weg und sind gemeinsam mit der S-Bahn gefahren, die Zeit haben ich genutzt um ein wenig mehr über ihn zu erfahren :) Wieder am ZOB angekommen, hatte ich noch ein wenig Zeit bis der Bus kam, also habe ich mir dort was essbares organisiert und gewartet.

Rückfahrt

Wie schon auf der Hinfahrt war der Bus pünktlich da, eingecheckt, hingesetzt und gewartet das die Fahrt los ging. Der Tag hat doch ganz schön geschlaucht, ich habe mir eine Folge Psych angeschaut und bin danach eingeschlafen und erst wieder kurz vor Hamburg aufgewacht. Wir waren wieder auf die Minute pünktlich hier in Hamburg. Meine Freundin hat mich abgeholt und nach Hause gefahren, danach ging es sofort ins Bett :)

Zusammenfassung

Trotz das ich nur ein paar Stunden in Berlin war, es hat sich gelohnt. Ich habe meine LPI Prüfung ablegen können, wieder alte und neue Bekannte getroffen und ein wenig Linuxtag mitbekommen. Es war schon ein wenig schade, das ich so wenig mitbekommen habe, aber ich habe auch mit nichts anderen gerechnet.

Primäre nutze ich solche Veranstaltungen eh nur um Leute wieder zu sehen und das eine oder andere nette Gespräch zu führen, was mir dieses Jahr auf jeden Fall gelungen ist. Ich denke, das ich nächstes Jahr auch wieder da sein werde, vielleicht wieder zu einer LPI Prüfung.